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Dienstposten / Arbeitsplatz in der Sachbearbeitung (m/w/d) im Team „Fachberatung „Gesamt- und Teilhabeplanung““ in Hildesheim



Stellenausschreibung


Dienstposten / Arbeitsplatz in der Sachbearbeitung (m/w/d) im Team „Fachberatung „Gesamt- und Teilhabeplanung““

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) ist an sieben Standorten in Niedersachsen vertreten und nimmt vielfältige Aufgaben des Sozialrechts wahr.

Sie setzen dabei an zentraler Stelle in Niedersachsen das Bundesteilhabegesetz um. Insbesondere gestalten Sie die Anwendung des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens für Menschen mit Behinderung in Niedersachsen mit. Sie schulen und beraten zu diesen Verfahren, entwickeln Modellvorhaben und übertragen die Ergebnisse dieser Vorhaben auf das ganze Land Niedersachsen. So sichern Sie allen Menschen mit Behinderung einen festen Platz in unserer Gesellschaft.


Hierzu ist in der Hauptstelle Hildesheim des LS zum nächstmöglichen Zeitpunkt der nach

BesGr. A 12 NBesG / Entgeltgruppe 11 TV-L

bewerteten Dienstposten / Arbeitsplatz zu besetzen. Dienstort ist Hildesheim.

Sie können sich bewerben, wenn Sie

  • aufgrund eines verwaltungswissenschaftlichen Studiengangs (z.B. „Öffentliche Verwaltung“) oder vergleichbarem Abschluss die Befähigung für eine Laufbahn der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, Fachrichtung allgemeine Dienste besitzen,
  • das Studium der Rechtswissenschaften als Diplom- oder Volljurist oder einen juristischen Studiengang als Bachelor of Laws – Sozialrecht (LL.B. oder vergleichbares Diplom) erfolgreich abgeschlossen haben oder
  • die Verwaltungsprüfung II erfolgreich absolviert haben bzw. hiervon nach § 8 Abs. 1 Nr. 6 Vereinbarung-VerwLG befreit sind.


Ihre Aufgaben

Der zu besetzende Dienstposten / Arbeitsplatz beinhaltet im Wesentlichen die eigenverantwortliche Wahrnehmung folgender Fachaufgaben:

  • Grundsatzangelegenheiten von besonderer Bedeutung aus dem Bereich des SGB IX und des SGB XII. Insbesondere sind zu nennen:
    - Gesamtplanverfahren nach §§ 141 ff SGB XII (ab 01.01.2020: §§ 117 ff SGB IX) und Teilhabeplanverfahren nach §§ 19 SGB IX, Systeme der Erhebung des Bedarfs von Menschen mit Behinderung (insbes. ICF, Bedarfsermittlung Niedersachsen - B.E.Ni, HMB-W und HMB-T, Schlichthorst)
    - Weiterentwicklung der o.g. Verfahren und Erarbeitung von fachlichen Grundlagen für die herangezogenen kommunalen Körperschaften
    - Modellvorhaben zur Steuerung der Leistungen, insbesondere zur Vermeidung von exkludierenden Wohn- und Arbeitsformen, zum Wechsel von besonderen in offene Wohnformen und Übergang von der WfbM in arbeitsmarktnähere Beschäftigungsformen
  • Durchführung von Dienstbesprechungen sowie Fortbildungsveranstaltungen mit den herangezogenen kommunalen Körperschaften zu Themen aus dem Grundsatzbereich
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen und Fortbildungsveranstaltungen für Personen und Institutionen, die durch die Aufstellung von Gesamt- und Teilhabeplänen betroffen sind, insbes. Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatungen“ (EUTB), kommunale Behindertenbeiräte, Leistungserbringer
  • Mitwirkung an den Ausführungsbestimmungen des Landes zum 2. Teil des SGB IX


Ihr Profil

Für die erfolgreiche Wahrnehmung der Dienstposten / Arbeitsplätze bringen Sie möglichst folgende fachliche Kompetenzen mit:

  • Tiefgreifende und herausragende Fachkompetenz mit langjähriger Berufserfahrung im Bereich der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII
  • Nachgewiesene spezifische Kenntnisse der verwaltungsmäßigen Umsetzung der individuellen Zielplanung im Rahmen des Gesamtplans für Menschen mit Behinderungen sowie in der Praxis erworbene umfangreiche Erfahrungen
  • Umfassende Fachkenntnisse im SGB I, IX und X sowie gute Kenntnisse in den übrigen Rechtsgebieten der Sozialgesetzbücher und den einschlägigen Anhanggesetzen
  • Herausgehobene Kenntnisse der verwaltungsmäßigen Seite der Verfahren zur Einstufung behinderter Menschen in Leistungsberechtigtengruppen nach den unterschiedlichen Verfahren werden benötigt
  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den herangezogenen kommunalen Körperschaften und in der Arbeit von Leistungserbringern.
Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Landkreisen und kreisfreien Städten, kommunalen Spitzenverbänden und Verbänden der Leistungserbringer sowie Vertretungen der Menschen mit Behinderung bzw. Vertretungen der Angehörigen dieser Menschen sind von Vorteil.

Daneben sind bei der Wahrnehmung des oben genannten Dienstpostens / Arbeitsplatzes folgende persönlichen Kompetenzen wünschenswert:

  • Gute rhetorische Fähigkeiten und gewandtes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Organisations-, Koordinierungs- und Planungsfähigkeit
  • Eigeninitiative, Selbständigkeit, Engagement
  • ausgeprägtes Denk- und Urteilsvermögen
  • ein hohes Maß an Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Verhandlungsgeschick und Entscheidungsfreude


Wir bieten

• interessante und vielseitige Aufgaben, verantwortungsvolle Tätigkeiten und Einbindung in Entscheidungsprozesse
• selbständiges Arbeiten in einem leistungsstarken Team
• Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten
• Work-Life-Balance durch flexible und mobile Arbeitszeitmodelle
• Sozialleistungen wie z. B. vermögenswirksame Leistungen
• 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr
• für Tarifbeschäftigte eine jährliche Jahressonderzahlung in Abhängigkeit der Eingruppierung und die im öffentlichen
Dienst übliche Zusatzversorgung

Der Dienstposten / Arbeitsplatz sind teilzeitgeeignet, allerdings wird die Bereitschaft zur
Durchführung auch mehrtägiger Dienstreisen vorausgesetzt.

Des Weiteren ist erforderlich, dass die Bewerberin / der Bewerber über eine Fahrerlaubnis für PKW verfügt und bereit ist, Dienstreisen mit dem Selbstfahrerfahrzeug durchzuführen.

Zum Abbau der Unterrepräsentanz im Sinne des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes wird die Bewerbung von Frauen besonders begrüßt.

Der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen von Bewerberinnen und Bewerbern mit Behinderungen. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Bewerbungen schwerbehinderter Menschen bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person der anderen Bewerberinnen und Bewerber liegende Gründe von größerem rechtlichem Gewicht entgegenstehen. Eine Schwerbehinderung / Gleichstellung bitte ich zur Wahrung Ihrer Interessenbereits in der Bewerbung mitzuteilen und entsprechend zu dokumentieren.

Die Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sieht vor, dass die oder der Verantwortliche Sie als betroffene Person über die Modalitäten, wie die erhobenen personenbezogenen Daten verarbeitet werden und welche Rechte Ihnen in diesem Zusammenhang zustehen, informiert. Die Informationen für Sie als Bewerberin bzw. Bewerber können Sie von unserer Internetseiteherunterladen unter: https://soziales.niedersachsen.de/download/140183

Postalisch eingereichte Bewerbungsunterlagen können nicht zurückgesandt werden. Reichen Sie daher Zeugnisse und weitere Anlagen nur in Kopie ein.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte – ggfs. mit einer Einverständniserklärung zur

Einsicht in Ihre Personalakten – bis zum 21.10.2019 an:


Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Team 3Z1 – Organisation/Personal –
Domhof 1

31134 Hildesheim


Bewerbungen sind auch per E-Mail möglich. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen möglichst zusammengefasst

in einem einzigen pdf-Dokument mit einer maximalen Größe von 4 MB an:

Bewerbungen@LS.Niedersachsen.de








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