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Ombudschaft

In der 18. Legislaturperiode:


Titelseite d. Veröffentlichung "Leuchtturm" Ombudsstrukturen in Niedersachsen von EREV - Kunterbunt gemaltes Kinderbild als Hintergrund Bildrechte: EREV

„Aufbau von Ombudsstrukturen für Kinder- und Jugendliche in Niedersachsen“

In der 11. Sitzung der Kinder- und Jugendkommission (KiJuKo) am 16. Juni 2021 wurde das Rahmenkonzept für den Aufbau einer ombudsschaftlichen Infrastruktur in Niedersachsen“ im Rahmen der SGB VIII Reform von der Kommission einstimmig beschlossen.

Ein weiteres sich daraus resultierendes einjähriges Projekt zum Thema: „Erarbeitung der Schnittstellen zwischen der zentralen Anlaufstruktur und den regionalen niedrigschwelligen Erreichbarkeiten“ mit dem Ziel, den Aufbau der ombudsschaftlichen Struktur zu unterstützen und die Erreichbarkeit der Ombudsstrukturen für die jungen Menschen und Familien sicherzustellen.“ wurde ebenfalls mehrheitlich beschlossen.

Das Ziel des Projektes: Eine landesweite, unabhängige inklusive Infrastruktur für junge Menschen zu schaffen, damit diese in der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch in anderen Zusammenhängen des institutionellen Gefüges des Aufwachsens ihre Rechte kennen und wahrnehmen können.

Um dieses zu erreichen, ist in einem Bundesland, von der Größe und Fläche wie Niedersachsen, eine Ombudsschafts-Infrastruktur notwendig, in der lokale Ombudsstellen von einem landesweiten Koordinations- und Transferbüro Ombudsschaft fachlich begleitet werden.

Eine dezentrale Infrastruktur von Ombudsstellen im Lebensumfeld junger Menschen ermöglicht die niedrigschwellige Erreichbarkeit, da auch digitale Formate häufig nur den Zugang erleichtern, aber nicht den unmittelbaren Kontakt in der Beratung ersetzen können.

Der Vorsitzende der Kinder- und Jugendkommission Johannes Schmidt sieht gerade darin die Chance und die Herausforderung des Aufbaus von Ombudstellen, dass Kinder und Jugendliche unterstützt werden, selbst ihre Rechte besser wahrnehmen und verwirklichen zu können: "Dafür müssen die Ombudsstellen vom Alltag der Kinder und Jugendlichen aus erreichbar sein und ihnen bekannt sein."

Nach einer Ausschreibungs- und Bewertungsphase dieses spannenden Projektes wird das Forschungsinstitut der Universität Hildesheim unter der Leitung von Dr. Tanja Rusack & Prof. Dr. Wolfgang Schröer diese Umsetzung vornehmen.

Die Rolle des Projektsprechers/-Koordinators seitens der KiJuKo übernimmt das Kommissionsmitglied und Experte Dr. Björn Hagen.

Das Projekt wird im Zeitrahmen vom 01.09.2021 - 31.10.2022 durchgeführt.

Nach der Evaluierung des Projektes wird die KiJuKo dem Sozialministerium und den Fraktionen des Landtages eine Handlungsempfehlung zum Aufbau und zur Umsetzung von unabhängigen Ombudsstrukturen im Rahmen der Umsetzung der SGB VIII Reformierung für das niedersächsische Ausführungsgesetz aufzeigen. Damit nimmt die KiJuKo ihren gesetzlichen Auftrag wahr.

Das gesamte Konzept zum Projekt zum Thema: „Erarbeitung der Schnittstellen zwischen der zentralen Anlaufstruktur und den regionalen niedrigschwelligen Erreichbarkeiten“ finden Sie zum Nachlesen rechts in der Infospalte.



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