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Hinweise zum Thema Corona-Virus in Gebärdensprache DGS

Informationen zum Corona-Virus, die im Kontext zu Aufgabenstellungen des Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie stehen (Stand: 06.04.2020)


Für grundsätzliche und aktuelle Informationen zum Corona-Virus verweisen wir zunächst auf die umfängliche Informationsseite der Landesregierung:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Für Gehörlose gibt es anstelle der zentralen Hotline der Landesregierung die Möglichkeit, Fragen via E-Mail zu stellen:

gehoerloseninfo.corona@ms.niedersachsen.de


Im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist auch im Bereich des Landesamtes mit vielen Einschränkungen zu rechnen.


Hier ist eine Übersicht der Maßnahmen, zu den Details und weitere wichtige Hinweise lesen Sie bitte weiter unten bzw. entnehmen Sie den Videos:
  • die Kurse zum Schwerbehindertenrecht (angeboten vom Integrationsamt) werden bis zum 31.05.2020 abgesagt.

  • eine persönliche Beratung kann in unseren Dienstgebäuden derzeit noch nicht durchgeführt werden. Wir informieren Sie hier sobald und unter welchen Bedingungen dies wieder möglich ist
  • die Außensprechtage (für den Bereich des Schwerbehindertenrechts) in den Kommunen sind bis auf Weiteres ausgesetzt
  • im Bereich der Fachberatung Hören, Sprache und Sehen finden bis auf Weiteres keine Sprechtage (mit Untersuchungen) in den kommunalen Gesundheitsämter statt. Mehr Informationen wie die Fachberatung Ihnen auch während des Corona-Geschehen weiterhilft, finden Sie hier.

Hinweis zu den nachstehenden Videos:

Für die umfassende Unterstützung bedankt sich das Landessozialamt ausdrücklich bei Frau Dana Apel als Gebärdende sowie bei Frau Sabine Moersch als schriftsprachliche Gebärdendolmetscherin. Beide Damen arbeiten bereits langjährig im LBZH Hildesheim. Und wir danken der Teamleitung der "Fachberatung Hören, Sprache und Sehen" Frau Villarreal in unserem Haus für die Vernetzung vieler Akteure, um hier wie auch auf der Informationsseite der Landesregierung kurzfristig Informationen in DGS zu realisieren.

Im ersten Video erläutet Frau Dana Apel, dass die Übersetzung keine 1:1 Übersetzung des hier veröffentlichten Text ist.

Information für Menschen in Notlagen - Sofortprogramm der Aktion Mensch

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise startet die "Aktion Mensch" für Menschen in Notlagen ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro.
Dazu gehören Menschen mit Behinderung, deren Pflege- und Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellte Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Lebensmittelhilfen oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können.

Nähere Informationen zu Programm erhalten Sie hier: Seite der Aktion Mensch

***Aktuelle Infomation 31.03.2020***
Aufnahmestop für Pflege- und Behindertenheime sowie ambulant betreutes Wohnen und Besuchs- und Betretensverbote für bestimmte Formen des ambulant betreuten Wohnens

Die Betreibenden werden außerdem aufgefordert, die Bewohnerinnen und Bewohner dazu anzuhalten, Gebäude und Außengelände der Leistungsangbote nicht zu verlassen.

Zu den Einzelheiten siehe Erlass des MS vom 30.03.2020: Erlass Aufnahmestopp Pflegeeinrichtungen vom 30.03.2020

Link zur Bericht mit DGS-Begleitung Bericht zum Aufnahmestop für Pflegeheime mit DGS-Begleitung

***Aktuelle Infomation 26.03.2020***
Wichtige Hinweise zum Schutz vor dem Coronavirus - Ausgänge der Menschen mit Behinderungen aus ambulant betreuten und besonderen Wohnformen in der Eingliederungshilfe

Wenn Bewohnerinnen und Bewohner die besonderen Wohnformen (Einrichtungen) oder ambulanten Wohnformen verlassen, besteht erhebliches Risiko, dass sie sich mit dem Coronavirus infizieren und dieses dann auf ihre Mitbewohnerinnen und Mitbewohner übertragen. Angehörige und andere Personen können die Bewohnerinnen und Bewohner also gefährden, wenn sie diese zu sich nach Hause holen. In einzelnen Pflegeheimen außerhalb und innerhalb Niedersachsens haben eingeschleppte Infektionen mit dem Coronavirus schon jeweils mehrere Todesfälle verursacht. Soweit soll es in den Wohnformen für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen nicht kommen.

Auch für diese Menschen gilt daher: ZU HAUSE BLEIBEN ist der beste Schutz!

Das bedeutet, dass die Gebäude der Wohnformen und das dazu gehörende Außengelände nicht verlassen werden sollen. Wir appellieren an alle Angehörigen und Freunde der Bewohnerinnen und Bewohner, dies zu unterstützen. Zu den weiteren Einzelheiten verweisen wir auf das Rundschreiben des LS vom 20.03.2020 .

*** Aktuelle Information*** 18.03.2020
Schließung der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM), Tagesförderstätten (Tafö) und vergleichbarer Leistungsangebote

Zum Schutz der Menschen mit Behinderungen werden die Gesundheitsämter ein Betretensverbot für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM), Tagesförderstätten (Tafö) und andere (teilstationäre) vergleichbaren Leistungsangebote der Eingliederungshilfe erlassen. Dies bedeutet, dass fast alle Bereiche der WfbM, Tafö u. ä. geschlossen werden. Die Träger dieser Angebote haben für die Leistungsberechtigten, deren Betreuung anders nicht sichergestellt werden kann, einen Notdienst anzubieten.

Die Einzelheiten finden Sie hier in Ziff. 3 der fachlichen Weisung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 17.03.2020. Weitere Hinweise finden Sie hier im Rundschreiben des Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie an die Träger der Leistungsangebote vom 18.03.2020.

Wichtig ist insbesondere, dass das in den WfbM, Tafö u. ä. frei werdende Personal eingesetzt werden soll, um den Menschen mit Behinderung für die Dauer dieser Krise das Leben in den Wohnangeboten zu erleichtern.

Diese Regelungen gelten vorerst bis zum 18.04.2020.


*** Aktuelle Information*** 13.03.2020
Hinweise zu Beratung und Service im Bereich von Sprechtagen Hören, Sprache und Sehen

Das Landessozialamt wird im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ab den 16.03. bis auf Weiteres keine Sprechtage Hören, Sprache und Sehen durchführen.
Diese Maßnahme gilt für alle Regionen in Niedersachsen.

Das Team der Fachberatung Hören, Sprache und Sehen wird sich bemühen, möglichst viele Entscheidungen nach Aktenlage zu treffen.

Wenn Ihr Kind Leistungen in Sprachheilkindergärten, Kindergärten für Hörgeschädigte oder stationären Sprachheileinrichtungen erhalten soll, stellen Sie Ihrem zuständigen Gesundheitsamt und / oder den Fachberater*innen bitte möglichst aktuelle Berichte von Logopäden, vom Sozialpädiatrischen Zentrum, behandelnden Ärzten und Kliniken oder anderen Behandlern zur Verfügung.

Die Fachberater*innen sind über die Kontaktformulare erreichbar

Kontaktformular FachberaterInnen

und vergeben gern im Einzelfall Telefontermine bzw. Termine für eine Skypesitzung.

Wir bedauern diese Entwicklung sehr und wissen aber gleichzeitig, dass wir trotzdem durch Beschreiten neuer Wege in dieser außergewöhnlichen Zeit zu guten Ergebnissen und Entscheidungen im Sinne der betroffenen Kinder kommen werden.






Auf der Seite der Landesregierung zum Coronavirus finden Sie weitere Videos in Gebärdensprache zum Thema Coronavirus.
Bildrechte: (c) Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

Informationen in Gebärdensprache

Infos in Deutscher Gebärden-Sprache (DGS) machen Internet-Seiten zugänglich für gehörlose Menschen, die Texte nicht oder nicht gut erfassen können. Dank der Unterstützung vom Gehörlosenverband Niedersachsen können wir Ihnen Gebärdensprach-Videos mit vielen Informationen zum Coronavirus anbieten. mehr
Diese Information gibt es auf einer externen Seite in Gebärden-Sprache - Klicke hier Bildrechte: (c) LS 2019

Hotline der Niedersächsischen Landesregierung

0511 120 - 6000

Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Für Gehörlose finden Sie den entsprechenden Kontakt im Text.

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