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Landeskoordinierungsstelle

Was sind Frühe Hilfen?

Frühe Hilfen sind

  • lokal und regional koordinierte,
  • aufeinander bezogene und
  • sich ergänzende Angebote und Maßnahmen

für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes.


Darüber hinaus wenden sich Frühe Hilfen insbesondere an Familien in psychosozialen Belastungslagen.

Dabei verfolgen die Angebote die Ziele

  • Verbesserung von Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern
  • Unterstützung und Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Eltern
  • Beitrag zum gesunden Aufwachsen von Kindern
  • Sicherung der Rechte von Kindern auf Schutz, Förderung und Teilhabe
  • Frühzeitiger Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung

Begriffsdefinition:

Frühe Hilfen basieren vor allem auf multiprofessioneller Kooperation, beziehen aber auch bürgerschaftliches Engagement und die Stärkung sozialer Netzwerke von Familien mit ein.
Zentral für die praktische Umsetzung Früher Hilfen ist deshalb eine enge und interdisziplinäre Vernetzung und Kooperation von Institutionen und Angeboten aus den unterschiedlichsten Bereichen gem. §3 Abs. 2 KKG.


Was ist die Aufgabe der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen?

Die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen in Niedersachsen hat die Aufgabe der landesweiten Koordination der Frühen Hilfen. Sie ist die Schnittstelle zwischen der Bundesstiftung und der kommunalen Ebene.

Die Koordinierungsstelle des Landes Niedersachsen ist gem. Art. 5 der Verwaltungsvereinbarung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen zuständig für Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen

Wir bieten

  • Beratung und Unterstützung bei allen zu fördernden Maßnahmen im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen

  • Fachliche Beratung der Kommunen durch Besuche in den Jugendämtern z.B. in Fragen des weiteren Ausbaus der Frühen Hilfen vor Ort

  • Fachliche Beratung der Netzwerkstrukturen, vor allem zur Klärung der Zielsetzungen und Aufgaben des SGB VIII und des BKiSchG

  • Fachliche Beratung zum Einsatz der Familienhebammen

  • Regelmäßige Arbeitstreffen für Netzwerkkoordinierende auf der Ebene der Bezirksstrukturen der AGJÄ

  • Fortbildungsangebote für kommunale Koordinierungsstellen

Darüber hinaus betreiben wir einen länderübergreifenden fachlichen Austausch, unterstützen die Koordinierungsstelle auf Bundesebene bei der Evaluation und steuern und begleiten die Qualitätsentwicklung auf allen Ebenen.


Ansprechpartnerin:

Susanne Keuntje

Tel.: 0511 / 89701-306


Ansprechpartner:

Axel Bode

Tel.: 0511 / 89701-325


Ansprechpartner (Verwaltung)

Juan Luis Serrano Pedrero

Tel.: 0511 / 89701-309



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