„Schon wieder ‚krank‘?“ Hochsensibilität verstehen: Wenn das Nervensystem am Limit ist – und was wirklich dahintersteckt.
„Keine Lust auf Schule“, „schon wieder krank“, „bricht ständig ab“, „zieht sich nur zurück“ – solche Jugendlichen erleben Fachkräfte in der Jugendhilfe immer häufiger. Schnell wirken sie „unmotiviert“, „nicht belastbar“ oder „schwierig“. Doch was, wenn das Gegenteil stimmt? In diesem Online-Impuls schauen wir auf einen oft übersehenen Faktor im neurodiversen Spektrum: Hochsensibilität. Sie ist angeboren und betrifft nach aktuellem wissenschaftlichem Stand etwa 15–20 % der Menschen. Wenn ein hochsensibles Nervensystem dauerhaft überfordert ist, kann Überlastung wie Verweigerung aussehen – mit Fehlzeiten, Rückzug, Beziehungsabbrüchen, Ausbildungsabbrüchen oder psychosomatischen Beschwerden.
Wir erklären verständlich und praxisnah:
● einordnen, was Neurodiversität und Hochsensibilität bedeuten (Begriff, Entwicklung, Einordnung)
● verstehen, welche neurobiologischen Grundlagen dahinterstehen (warum das Gehirn anders reagiert)
● erkennen, woran sich Überforderung im Jugendhilfe-Alltag zeigt (laute & leise Warnsignale)
● übersetzen, was „schwieriges Verhalten“ wirklich signalisiert – und daraus wirksame, praxistaugliche Schritte für den Jugendhilfe-Alltag ableiten
Ziel: Mehr Klarheit, mehr Handlungssicherheit – und ein Perspektivwechsel, der sofort in der Praxis wirkt.
- ReferentInnen:
Svenja Kunert – Vizepräsidentin des TÜV-zertifizierten Instituts für Hochsensibilität, Psychologin, Erziehungswissenschaftlerin und systemische Familientherapeutin.
Annika Sander – Ganzheitliche Coachin für Hochsensibilität und zertifizierte Bildungsmentorin, Dozentin an Volkshochschulen, Master of Science.
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