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Einblick in die Internationale Jugendarbeit

Multiethnic Group of Teenagers Outdoor   Bildrechte: © william87 - stock.adobe.com

Das Niedersächsische Landesjugendamt ist in Niedersachsen Länderzentralstelle; sowohl für die bilateralen Jugendwerke als auch die internationalen Maßnahmen, die durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) gefördert werden. Als Bewilligungsbehörde der niedersächsischen Landesrichtlinie für Internationale Jugendarbeit bietet das Niedersächsische Landesjugendamt darüber hinaus Fachberatung und Begleitung von Trägern bei ihren internationalen Projekten an.

Dieses Jahr wirkt das Niedersächsische Landesjugendamt ebenfalls wieder an der Gestaltung und Organisation der Take5 for Europe EU-Jugendkonferenz vom 11.09. bis zum 13.09.2026 in Hamburg mit. Die teilnehmenden jungen Menschen haben die Möglichkeit, ihre Meinung im Austausch mit Politikerinnen und Politikern kundzutun und so politische Prozesse mitzugestalten. Take 5 for Europe ist ein Netzwerk von Jugendorganisationen und den Landesjugendbehörden aus Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein. Seit 2010 organisiert das Netzwerk Jugendkonferenzen, um junge Menschen und Politiker und Politikerinnen an einen Tisch zu bringen und den strukturierten Dialog der EU-Jugendstrategie zu erproben. Das Projekt ist kofinanziert von der Europäischen Union sowie den beteiligten Bundesländern. Die nächste Take5 EU-Jugendkonferenz in Niedersachsen wird voraussichtlich 2028 sattfinden (Weitere Informationen ab Mitte März: https://www.take-v.eu/).

Bereits seit Jahren werden in Kooperation mit Eurodesk für Fachkräfte der Jugendarbeit in Niedersachsen Förderworkshops zum Überblick über Fördermöglichkeiten der Internationalen Jugendarbeit angeboten. Im Juni 2026 findet der nächste Förderworkshop in Hannover statt (Infos hierzu erhalten Sie in unserem Fortbildungsprogramm 2026).

Dieses Jahr feiert Eurodesk Jubiläum: 30 Jahre informiert und berät Eurodesk in Deutschland rund um das Thema Auslandsaufenthalte und internationale Begegnungen für junge Menschen. (Quelle:https://www.rausvonzuhaus.de/30jahre)

Es hat sich ebenfalls etwas in der Förderlandschaft der Internationalen Jugendarbeit verändert: Ab 2026 wird aus der „Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ die „Stiftung Juve - Jugend verbindet“ Deutschland mit Osteuropa und Zentralasien. Mit diesem Wandel möchte die Stiftung neue Perspektiven für junge Menschen eröffnen, zivilgesellschaftliches Engagement stärken und internationale Zusammenarbeit fördern. Das neue Angebot der Stiftung Juve richtet sich gezielt an Akteurinnen und Akteure der internationalen Jugendarbeit, die in einem europäischen und globalen Kontext Bildungsräume für junge Menschen gestalten wollen. Getragen wird die Stiftung Juve von der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. (Quelle: https://www.stiftung-juve.org/#start)


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