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Öffentlichkeitsarbeit

Die aktuelle Situation, in der Krisen und Kriege allgegenwärtig sind, belastet besonders auch Kinder und Jugendliche. Zu den Auswirkungen auf Jugendliche haben der Landesschülerrat, das Kultusministerium und der Kinderschutzbund Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen veröffentlicht, auf die wir hier hinweisen:


  Bildrechte: KiJuKo

Die Kinder- und Jugendkommission (KiJuKo) hat die gesetzliche Aufgabe Ihre Arbeit gemäß § 16d Abs. 2 Nds. AG SGB VIII durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedeutsamkeit der Belange von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Dieser Aufgabe kommt die KiJuKo bereits in der 18. Legislaturperiode mit einem professionellen Konzept für Öffentlichkeitsarbeit nach.

In der letzten Phase der Umsetzung dieses Gesamtkonzeptes für Öffentlichkeitsarbeit startet die Kommission ebenfalls mit einem professionellen Konzept für den Social Media Kanal Instagram. Im Vorfeld wurde die Umsetzung des Social Media Kanal Instagram

auf einer Sitzung der KiJuKo einstimmig beschlossen.

Ab sofort werden wir auf diesem Account unsere Arbeit als Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission aufzeigen. Selbstverständlich wird unsere Homepage in altbekannter Form bestehen bleiben!

„Wir beschäftigen uns mit den Themen, die für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen wichtig sind und beraten dazu den Landtag und die Landesregierung. Welche Themen wir aktuell beraten und wer wir genau sind, erfährst du in der nächsten Zeit hier auf diesem Account.

Den Instagram-Account findet ihr zukünftig unter https://www.instagram.com/kijuko_nds/.

#kijuko #niedersachsen #kinder #jugend #jugendpolitik“….ein Auszug aus dem ersten Post……



Die Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission nimmt in einer Landespressekonferenz am 08.03.2024 Stellung zu:


„Kinder- und Jugendkommission fordert Kinder- und Jugend-Check, Landesjugendkonferenz sowie Beteiligungsstrategie“

Die Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission stellte drei konkrete Empfehlungen vor, mit denen die politische Beteiligung junger Menschen in Niedersachsen vorangebracht werden soll. So soll das Land einen Kinder- und Jugendcheck einführen, wie es ihn im Bund und in Thüringen bereits gibt. Bei einer Landesjungendkonferenz sollen junge Menschen direkt einbezogen werden. Zudem wird empfohlen, die verschiedenen Beteiligungsformate in einer Kinder- und Jugendbeteiligungsstrategie zusammenzuführen.

Die drei Vorschläge hat die Kommission in einer Handlungsempfehlung zusammengefasst, die nun den im Landtag vertretenen Fraktionen und der Landesregierung vorgelegt wird. Die Kinder- und Jugendkommission appelliert an die politischen Entscheidungsträger:innen, die Maßnahmen zeitnah umzusetzen.

Hierzu standen die Vorsitzenden der Kinder- und Jugendkommission Vera Seeck, Ben Meisborn sowie der Fachexperte und Mitglieder Sönke Deitlaff zur Verfügung um über diese Empfehlungen „Interessen von Kindern und Jugendlichen auf Landesebene berücksichtigen – Jugend-Check, Landesjugendkonferenz und Beteiligungsstrategie einführen“ zu informieren.


Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme der Kinder- und Jugendkommission:

Pressemitteilung vom 08.03.2024

Handlungsempfehlung - Beteiligung auf Landesebene

... und folgen Sie unserem Instagram-Account unter https://www.instagram.com/kijuko_nds/.



Zu sehen ist das Schild zur Landespressekonferenz der Kinder- und Jugendkommission Niedersachsen.   Bildrechte: KiJuKo
Zu sehen sind u.a. Ben Meisborn, Versa Seeck und Sönke Deitlaff als Teilnehmende an der Landespressekonferenz.   Bildrechte: KiJuKo
Zu sehen sind u.a. Ben Meisborn, Versa Seeck und Sönke Deitlaff als Teilnehmende an der Landespressekonferenz.   Bildrechte: KiJuKo
Zu sehen sind u.a. Ben Meisborn, Versa Seeck und Sönke Deitlaff als Teilnehmende an der Landespressekonferenz.   Bildrechte: KiJuKo
Zu sehen sind Ben Meisborn, Versa Seeck und Sönke Deitlaff als Teilnehmende an der Landespressekonferenz.   Bildrechte: KiJuKo



1. Vernetzungstreffen der Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten fand am 21. September 2022 im Deutschen Bundestag statt.

Auf Initiative der Niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission (KiJuKo Niedersachsen) ist die Idee eines jährlichen länderübergreifenden Vernetzungstreffen der Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten der Länder in Deutschland“ zu etablieren, entstanden.

Hintergrund dazu ist, dass die Kinderkommission des Deutschen Bundestages sich in der Vergangenheit schon mit ihren Amtskolleg*innen der Kinderkommissionen in Bayern und Niedersachsen regelmäßig ausgetauscht hat.

Mit der neuen Legislatur hat sich nun die Zahl der Kinderbeauftragten der Länder von zwei auf vier verdoppelt: Aus Sicht der KiJuKo Niedersachsen und der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte (Monitoring-Stelle UN-KRK) höchste Zeit auch mit diesen in den Austausch zu gelangen.

Denn die Aufgabenfelder von Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten in ihrem Einsatz für Kinderrechte, können nach Auffassung des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes gemäß Ausführungen in der Allgemeinen Bemerkung (General Comment) Nr.2 von 2002 durchaus ähnlich sein, Überschneidungen aufweisen und sollten sich im Idealfall gegenseitig unterstützen.

Das erste Vernetzungstreffen fand auf Einladung der Kinderkommission des Deutsches Bundtestages am 21. September 2022 im Bundestag selbst statt. Es nahmen von allen Kommissionen und Beauftragten Deutschlands Kommissionsmitglieder in Präsenz sowie digital teil.

Vor dem offiziellen Vernetzungstreffen gab es die Möglichkeit eines fachlichen Austausches mit der unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Frau Kerstin Claus, ins Gespräch zu kommen. Frau Claus war vor kurzem zu Gast in der Kinderkommission und betonte dort, wie wichtig ihr die Vernetzung und Zusammenarbeit des Bundes und der Länder für einen besseren Kinderschutz sei.

Die Begrüßung erfolgte durch die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Bärbel Bas, MdB, und der Vorsitzenden der Kinderkommission im Deutschen Bundestag, Sarah Lahrkamp, MdB.

In einem Vortrag erörterte Claudia Kittel, die Leiterin der Monitoringstelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte, das Thema „Rolle und Auftrag der Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten nach Vorstellung der Vereinten Nationen“.

Nach der Vorstellungsrunde erfolgte eine rege Diskussion zum Thema: Corona, Krieg, … – Kinderrechte in der Krise.

Das erste Vernetzungstreffen ist von allen Akteuren als eine gelungene Auftaktveranstaltung wahrgenommen worden und wird zukünftig jährlich in diesem Kreise stattfinden.

Für die Mitglieder der KiJuKo in der 18. Legislaturperiode bildet diese Veranstaltung einen tollen und gelungenen Ausklang!



Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, SPD, MdB, beim Vernetzungstreffen der Kinderkommission des Deutschen Bundestages mit den Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten der Länder. Blick in den Saal   Bildrechte: Deutscher Bundestag / Thomas Trutschel / photothek
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, SPD, MdB, beim Vernetzungstreffen der Kinderkommission des Deutschen Bundestages mit den Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten der Länder. Gruppenfoto   Bildrechte: Deutscher Bundestag / Thomas Trutschel / photothek
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (r), SPD, MdB, bei einer Konferenz der Kinderkommissionen v. Bundestag u. mit Delegierten aus den Bundesländern unter Leitung der Vorsitzenden Sarah Lahrkamp (m), SPD, MdB   Bildrechte: Deutscher Bundestag / Thomas Trutschel / photothek
Öffentlichkeitsarbeit in der 18. Legislaturperiode:
Foto von der Landespressekonferenz im Landtag am 13.07.2022 Bildrechte: KiJuKo

Die Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission nimmt in einer Landespressekonferenz am 13. Juli 2022 Stellung zu:

„Beginn einer neuen Epoche in der Umsetzung der Kinderrechte in Niedersachsen - Einführung der Ombudsstellen/Beschwerdestrukturen für junge Menschen in Niedersachsen“

Hierzu standen der Vorsitzende der Kinder- und Jugendkommission Johannes Schmidt und Dr. Björn Hagen, Mitglied der Kommission zur Verfügung um über die Empfehlungen zum Aufbau der Ombudsstellen/Beschwerdestrukturen für junge Menschen in Niedersachsen“ zu informieren. Sie wurden von Professor Dr. Wolfgang Schröer sowie Yannick Hagemeier vom Forschungsteam der Universität Hildesheim, die für Kinder- und Jugendkommission eine Studie zur Entwicklung der Ombudsstellen in Niedersachsen durchführen, begleitet.

Die Kinder- und Jugendkommission begrüßt ausdrücklich die Umsetzung des § 9a SGB VIII zur Einrichtung von Ombudsstellen in Niedersachsen. Durch die Einrichtung der Beschwerdestrukturen zeichnet sich hinsichtlich des Schutzes der jungen Menschen ein Meilenstein ab. Damit nimmt das Bundesland somit eine Vorreiterrolle in der Schaffung von Infrastruktur für ombudschaftliche Beratung und Beschwerde ein.

Die Kommission sieht die ombudschaftliche Infrastruktur als ein wichtiges Instrument, um die Verwirklichung der Rechte der jungen Menschen in Niedersachsen nachhaltig zu stärken.

Vor dem Hintergrund, dass aus diesem Ausführungsgesetz in den kommenden Monaten eine Ausschreibung zum Aufbau der Ombudsstrukturen in Niedersachsen erfolgen wird, positioniert sich die Kinder- und Jugendkommission, um ihrer Aufgabe nachzukommen die Beteiligungsstrukturen für junge Menschen in Niedersachsen zu stärken.

Um die Einführung der Ombudsstellen zu unterstützen, hat die Kommission gemeinsam mit dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim im vergangenen Jahr ein Projekt begonnen, welches sich den inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen einer ombudschaftlichen Infrastruktur zur Verwirklichung der Rechte junger Menschen widmet. Eine zentrale Fragestellung lautet dabei, wie die Erreichbarkeit aller junger Menschen (0-26 Jahre) in ihrem Lebensumfeld gewährleistet werden kann.

Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme der Kinder- und Jugendkommission Niedersachsen zur Einführung der ombudschaftlichen Infrastruktur in Niedersachsen:

 

Auf einem Pappschild klebt ein Herz in den Farben der Ukraine - blau/rot, dieses Schild wird von jemanden in der Hand gehalten. Person hat roten Handschuh an. Bildrechte: StK

Ein Appell der Niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission: „Erst Corona, jetzt der Krieg…“ – Aufwachsen unter besonderen Belastungen Appell zur Solidarität mit allen jungen Menschen in Niedersachsen in Krisenzeiten

Die Kommission hat in ihrer ersten Sitzung in 2022 ein Positionspapier erarbeitet und einstimmig beschlossen. Als parteipolitisch unabhängige Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission wenden wir uns daher mit einem aktuellen Appell in Zeiten einer Pandemie und eines schrecklichen, verbrecherischen Krieges in der Ukraine an die politisch Verantwortlichen in Niedersachsen.

Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung und dem Appell „Erst Corona, jetzt der Krieg…“ – Aufwachsen unter besonderen Belastungen Appell zur Solidarität mit allen jungen Menschen in Niedersachsen in Krisenzeiten der Niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission.

 

Offener Brief: "Kinder und Jugendliche jetzt unterstützen - Kinder- und Jugendpolitik angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine"

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat einen Offenen Brief "Kinder und Jugendliche jetzt unterstützen - Kinder- und Jugendpolitik angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine verfasst.

Kinder und Jugendliche müssen angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine unterstützt werden: unmittelbar in der Ukraine, auf der Flucht sowie zur Bearbeitung der beängstigenden Geschehnisse hier in Deutschland!

Hierzu rufen Prof. Dr. Karin Böllert (AGJ-Vorsitzende), Prof. Dr. Wolfgang Schröer (BKJ-Vorsitzender 2019-2021) und die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik des DJI auf. Der Aufruf ist an die Kinder- und Jugendpolitik, an Bildungseinrichtungen und die Kinder- und Jugendhilfe gerichtet.

Vor dem Hintergrund des bislang ungekannten Bedrohungspotentials müsse selbst das konstant bestehende Eintreten für ein friedliches Europa, für die Universalität der Menschenrechte, das Selbstbestimmungsrecht von Ländern und den Schutz junger Menschen aktualisiert werden.


Logo "Junger Landtag Niedersachsen" Niedersachsenwappen, im Hintergrund in schwacher grüner Farbe gezeichnetes Landtagsgebäude mit Säulen Bildrechte: Nds. Landtag

#demokratiebrauchtdich

Das junge Angebot des Niedersächsischen Landtages

Eine im Landtag angebotene Offerte für junges Publikum nach dem Motto: „ Landespolitik betrifft uns alle“.


Hier findet man nachvollziehbar, einladend, modern aufbereitete und interessante Informationen, die das Wichtigste der niedersächsischen Politik greifbar machen.

Näheres finden Sie hier : https://www.landtag-niedersachsen.de/jungerlandtag/

Logo "mitmischen.de" Jugend-Portal zum Bundestag Bildrechte: DBT

Das Portal zum Deutschen Bundestagmitmischen.de“

ist eine Website des Deutschen Bundestages für Jugendliche.

Hier wird verständlich erklärt wie z.B. Abgeordnete arbeiten, das Parlament funktioniert und welche politischen Themen aktuell sind.

Desweiteren wird die Kinderkommission des Bundestages mit ihrer Aufgabenwahrnehmung beschrieben, aber es werden auch die Grenzen in ihrer Tätigkeit aufgezeigt.

In diesem Portal werden Jugendliche aufgefordert ihre Anliegen, wie hier z.B. an die Kinderkommission, zu schreiben.

Näheres finden Sie hier:

https://www.mitmischen.de/bundestag-wissen/artikelseiten/die-kinderkommission/was-ist-die-kiko


Für Kinder steht vom Bundestag die Seite https://www.kuppelkucker.de/start/ zur Verfügung.

Aber auch Eltern und Lehrkräfte der Grundschulklassen finden hier vielfältige Informationen zum politischen Geschehen im Bundestag.


Titelseite der Handlungsorientierung f. Prävention und Intervention der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen - verschiedene Leute halten Banner hoch mit Aufschrift "Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" und mit Kindern Bildrechte: Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen

Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch

Der Trickfilm erklärt sexuellen Missbrauch. Kinder werden ermutigt, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen und „Nein“ zu sagen. Gerade wenn jemand ihre persönlichen Grenzen überschreitet….

Näheres unter: https://www.jugendschutz-niedersachsen.de/gemeinsam-gegen-sexuellen-missbrauch/

"leer" Bildrechte: Bundesjugendkuratorium

Neue Broschüre „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch – Handlungsorientierungen für die Prävention und Intervention wendet sich an alle Fachkräfte, die mit Kindern arbeiten.

Bei diesem Thema sind pädagogische Fachkräfte mit ihrer ganzen Sensibilität und Professionalität gefragt. Sie brauchen gute Antennen für die Notsignale von Kindern, die sich nicht trauen zu sprechen. Und sie benötigen eine verlässliche Orientierung, wie sie umsichtig und kompetent mit einem Verdacht oder einer Gewissheit umgehen können, wenn ein Missbrauch passiert ist.

Die Broschüre erklärt, bei welchen Anzeichen Erwachsene aufmerksam werden sollten, wie ein Gespräch mit einem betroffenen Kind verlaufen kann und welche Interventionsschritte anschließend sinnvoll sind.

Ein zweiter Schwerpunkt der Broschüre betrifft die Prävention. Mit Hinweisen für die pädagogische Arbeit zu Themen wie „Gefühle“, „Berührungen“, „Geheimnisse“ sowie weiterführenden Literatur- und Materialtipps bietet die Broschüre eine gute Basis für eine vertiefte Auseinandersetzung mit allen Facetten des Themas.

Zur Bestellung: https://www.bundesjugendkuratorium.de/stellungnahmen/junge-menschen-in-der-politikberatung.html
Zum Download:

Das neue Erklärvideo „Sexueller Missbrauch – Infos für Kids“ vermittelt in einfachen Bildern und kindgerechter Sprache, was sexueller Missbrauch ist.

Dabei werden Kinder bestärkt, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen, "Nein" zu sagen, wenn jemand ihre persönlichen Grenzen überschreitet und ermutigt, sich Hilfe zu suchen, wenn ihnen so etwas passiert.

Die Kernaussagen des Films – "Kinder haben nie Schuld, wenn ein sexueller Missbrauch passiert" und "Kinder haben ein Recht auf Hilfe" werden mit konkreten Beispielen bebildert. Sie sollen dazu motivieren, sich an Vertrauenspersonen zu wenden, die in einer Notlage unterstützen können.

Der Trickfilm ist adressiert an Kinder im Grundschulalter und soll die Präventionsarbeit in Schule und Jugendhilfe unterstützen. Pädagogische Fachkräfte können das Video als Gesprächsanlass über sexuelle Grenzverletzungen und Missbrauch nutzen und dabei vermitteln, an wen Kinder sich in solchen Situationen wenden können.

Zum Download:

Presse Bildrechte: grafolux & eye-server

In der 6. Sitzung der Kinder- und Jugendkommission (=KiJuKo) am 17. Juni 2020 in digitaler Form einer Videokonferenz hat sich die Kommission dem Themenkomplex „Jugend ermöglichen – Freiräume für junge Menschen“ prioritär beschäftigt. Die Wichtigkeit der Jugend- und Sozialarbeit in dieser aktuellen Zeit der Corona Pandemie wurde einstimmig bestätigt und es ist beschlossen worden, eine kurzfristige Landespressekonferenz zu diesem Themenkomplex einzuberufen.

Erstmals nahm die Kommission ihren gesetzlichen Auftrag als Lobby für Kinder und Jugendliche in dieser Form wahr. Die Landespressekonferenz am 23. Juni 2020 spiegelte die derzeit schwierige Situation für Familien, Kinder und Jugendliche sowie der offenen und verbandlichen Jugend- und Jugendsozialarbeit in der Ausnahmesituation der Corona Pandemie wieder.


Das Thema der Landespressekonferenz lautete:

Die Niedersächsische Kinder-und Jugendkommission fordert:

„Jugend ermöglichen – Freiräume für junge Menschen“

Jugend- und Jugendsozialarbeit ist wichtiger denn je!
Belange von Kindern und Jugendliche sind bei Regelungen zur Corona-Pandemie zu berücksichtigen.

Das Thema „Jugend ermöglichen – bedeutet Freiräume ermöglichen“, hatte sich die KiJuKo schon vor der Coronazeit gesetzt! Im Hinblick auf die Sommerferien in Niedersachsen und die Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus haben sich die Mitglieder der KiJuKo in der letzten Sitzung am 17.06.2020 dem aktuellen Thema Freiräume für Kinder und Jugendliche in der Corona Krise angenommen.

Diese Landespressekonferenz der KiJuKo fand großes Gehör bei den Medienvertretern und trug maßgeblich zu positiven Veränderungen für Kinder und Jugendliche bei.

Kinder strecken ihre mit Gesichtern bemalten Handflächen in die Luft. Bildrechte: © Be-Ta-Artworks - Fotolia.com

Neue Kinderwebseite des Bundesfamilienministeriums erklärt die Kinderrechte

Auf der neu gestalteten Webseite www.kinder-ministerium.de wendet sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) direkt an Kinder und bietet ihnen einen Einblick in die Welt der Politik. Auf der Webseite erfahren Kinder in altersgerechter Sprache, wieso Kinderrechte wichtig sind und welche Aufgaben das Ministerium hat.

Zudem sind aktuelle kinderrechtliche Themen, wie das 30-jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention oder die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz kindgerecht erklärt.

Mehr Infos: Kindgerechte Webseite Kinderministerium des BMFSFJ
Kind mit Lupe Bildrechte: © WONG SZE FEI - stock.adobe.com

Auf der Seite „Kinderdemokratie.de“ finden Sie den Film „Was ist Politik“ des Göttinger Instituts für Demokratieforschung.

Anschaulich werden in fünf Minuten die demokratischen Grundzüge unseres politischen Systems erläutert und gezeigt, wie demokratische Entscheidungen getroffen werden.

Die Kinder erhalten so einen ansprechenden Einblick in die Politik – in kindgerechter Sprache.

Hier geht es zu dem Film


Die 1. Sitzung der Niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission fand am 07.02.2019 in Salzgitter statt.

Presseartikel über die 1. Sitzung der Niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission 07.02.2019 in der Zeitung "Hallo Salzgitter"


Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission

Öffentlichkeitsarbeit in der 17. Legislaturperiode:
Logo der Niedersächsischen Kinderkommission

Hearing

Im Rahmen des Hearings am 26-06-2017 haben Expertinnen aus dem Bereich der Partizipation von Kindern und Jugendlichen den breitgefächerten Themenkomplex aus den unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Eingeladen waren die Mitglieder der Kinderkommission, Vertreter des Landesjugendrings, der Kommunalen Spitzenverbände, der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter, des Landesjugendhilfeausschusses sowie Interessierte.

Die Einladung mit Fragestellungen der Expert_innen entnehmen Sie dem beigefügten Link:

http://www.soziales.niedersachsen.de/startseite/kinder_jugend_familie/kinderkommission_niedersachsen/

Die Niedersächsische Kinderkommission ist ein neues Gremium, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat auch öffentlichkeitswirksam zu arbeiten.

Deshalb liegt der Kinderkommission die Nachhaltigkeit dieses Hearings zum Thema „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ am Herzen, demzufolge haben sich die Mitglieder zu einer aufwendigen Filmdokumentation dieses gesamten Tages entschieden.

Von jedem/r Referenten/in stehen ein Film sowohl mit dem Fachbeitrag als auch mit den vorbereiteten Befragungen zu den Fachgebieten und die verwendeten Präsentationen zur Verfügung.

So können mögliche Adressatengruppen wie Schulklassen, Jugendgruppen und Interessierte auf die Beiträge zurückgreifen und von den Inhalten partizipieren.

„Partizipation von Kindern und Jugendlichen in niedersächsischen Kommunen“

-Ergebnisse einer Befragung-
Die Niedersächsische Kinderkommission hat - auch mit Blick auf öffentliche Wahrnehmung - entschieden, sich mit dem Thema Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu befassen, in dem sie sich der Umsetzung der geplanten Befragung von Kommunen über den Stand der Partizipation von Kindern und Jugendlichen (Systematische Berichterstattung) widmet.

Die Auswahl des umzusetzenden Niedersächsischen Studieninstitutes für kommunale Verwaltung e.V. (NSI) erfolgte aufgrund ihrer Erfahrungen in vergleichbaren Befragungen zu diesem komplexen Thema.

Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie und deren Schlussfolgerungen, die im Rahmen einer Befragung der niedersächsischen Jugendämter in Erfahrung erbracht worden ist, wie sich die Beteiligungssituation u.a. vor dem Hintergrund der UN-Kinderrechtskonvention und/ oder des § 36 NKomVG tatsächlich darstellen, soll als Grundlage zur weiteren Arbeit der Kinderkommission dienen.

In der letzten Sitzung am 05.09.2017 der Kinderkommission wurde beschlossen, dass eine Dokumentation im PDF-Format auf der Grundlage der erstellten wissenschaftlichen Studie zum Thema „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“mit unterstützendem Fließtext zu den Tabellen für die Kommunen anfertigen zu lassen, die mit Praxisbeispielen angereichert und im Schlussteil mit Handlungsempfehlungen verbunden werden soll. Dieses Dokument wird im Nachgang den Kommunen auf der Homepage der Kinderkommission zum Downloaden zur Verfügung stehen.

Zudem hat die Niedersächsische Kinderkommission entschieden, dass das Ergebnis dieser wissenschaftlichen Studie und der daraus erarbeiteten Handlungsempfehlungen als Grundlage für mögliche weitere Maßnahmen der neuen Kinderkommission vorgestellt werden sollen.

Durch die Erstellung eines solchen Dokumentes mit Handlungsempfehlungen für Kommunen auf der Grundlage der wissenschaftlichen Studie zum Thema ´Beteiligung von Kindern und Jugendlichen´“ könnte nach einhelliger Meinung die Nachhaltigkeit der Arbeit der ersten Niedersächsischen Kinderkommission gesichert werden.

Mit vorzeitigen Beendigung des Landtages und der daraus resultierenden endenden Amtszeit der Mitglieder der Kinderkommission (Ziffer 4 des Einsetzungserlasses Bek. d. MS v. 12.10.2016, Nds. MBl. Nr. 38/2016) und deren Arbeit, konnte die beschlossene Maßnahme eines Fachtages am 20.11.2017 nicht umgesetzt werden. Deshalb haben sich die Mitglieder der Kinderkommission zum Abschluss ihrer Arbeit zur Aufgabe gemacht einen Abschlussbericht über die bisher getätigte Arbeit der niedersächsischen Kinderkommission mit Handlungsempfehlungen zu verfassen. In Kürze werden Sie diesen Bericht auf der Homepage der Niedersächsischen Kinderkommission finden.



Hier finden Sie alle Referentenbeiträge von dem Expertenhearing:
fröhliche Kinder Bildrechte: © Marzanna Syncerz - Fotolia.com

© Marzanna Syncerz - Fotolia.com

Arbeitsbericht aus der 17. Legislaturperiode

  Nds. Kinderkommission Arbeitsbericht

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