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Nr. 01/2020

Jugendhilfe in Niedersachsen  

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Liebe Leserinnen und Leser der JiN,

wir alle bewegen uns momentan in einem komplett veränderten Alltag, ein Virus hat es geschafft, unser gesamtes Leben vollkommen zu verändern. Das ganze Land, ja die ganze Welt befindet sich im Krisenmodus – noch vor wenigen Wochen war dieses - vor allem auch in dieser Dimension -unvorstellbar. Und wie so oft in solchen Situationen stehen die Einen – hier Klinik-, Rettungsdienste- und Pflegepersonal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lebensmittelgeschäften und Supermärkten u.v.m. – vor einem Übermaß an Arbeit, während viele andere ihrer alltäglichen Arbeit nun nicht mehr nachgehen dürfen.

Die Kinder- und Jugendhilfe ist in weiten Teilen ihres Aufgabengebietes ohnehin ein fester Bestandteil der Bearbeitung von Krisen, die Arbeit in Ausnahmesituationen ist sozusagen eine ihrer Kernkompetenzen. Momentan ist eine der größten Herausforderungen für alle sicherlich die Bewältigung des Alltags und hier insbesondere die Schaffung oder Aufrechterhaltung einer Struktur – trotz der erheblichen Kontakteinschränkungen. Gerade für Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine große Aufgabe!

Bei uns - und sicherlich auch bei Ihnen - kommt täglich eine Flut von Informationen an, gleichzeitig haben viele dieser Informationen nur eine kurze Geltung, da diese von aktuelleren Mitteilungen eingeholt werden. Wir haben uns trotzdem dazu entschieden, diese JIN zu veröffentlichen, auch auf die Gefahr hin, dass manche Information bereits überholt sein kann, wenn Sie den Newsletter lesen. Gleichzeitig werden wir in den kommenden Wochen auch kurzfristig Sonderausgaben der JIN produzieren, wenn es wichtige Informationen gibt, die für Sie wichtig sind!

Auch wir sind natürlich weit von einer normalen Aufgabenbearbeitung entfernt – dennoch sind wir jederzeit für Ihre Fragen ansprechbereit und für Sie da!

Ich grüße Sie sehr herzlich und wünsche Ihnen vor allen Dingen alles Gute in dieser Zeit!


Ihre Silke Niepel

Leiterin des Landesjugendamtes Niedersachsen


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Aus den Gremien


Aus dem Landesjugendhilfeausschuss

Am 21.01.2020 tagte der Landesjugendhilfeausschuss (NLJHA) in der 10. Sitzung in der 18. Legislaturperiode des Nds. Landtags im Rahmen eines Fachtags mit dem Schwerpunkt der Erstellung eines Konzepts der Kinder- und Jugendhilfe in Niedersachsen auf Landesebene. Weiterlesen



Aus der Kinder- und Jugendkommission

Die Kinder- und Jugendkommission = KiJuKo tagte am 12. Februar 2020 in der 5. Sitzung in der 18. Legislaturperiode des Niedersächsischen Landtags. Weiterlesen





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Aus der Verwaltung

Bekanntmachung und Klarstellung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zu aktuellen Corona-Maßnahmen Weiterlesen


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IBN

IBN-Termine und Eingabe der Daten – Auswirkungen durch die Corona-Krise

Aufgrund der Auswirkungen und Schutzmaßnahmen aufgrund der Corona-Krise wurden IBN-Termine abgesagt, die Fristen zur Datenerfassung bleiben. Weiterlesen


Überarbeitung und Aktualisierung des Online-Auftritts der Integrierten Berichterstattung Niedersachsen (IBN) Weiterlesen

Neue IBN-Projektgruppe § 35a SGB VIII / BTHG

Aktuell wird eine Projektgruppe der Integrierten Berichterstattung Niedersachsen (IBN) zur Umsetzung der Regelungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) für die Kinder- und Jugendhilfe in Niedersachsen eingerichtet. Weiterlesen

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Corona Krisentelefon   Bildrechte: MS

Das Unterstützungssystem für den Kinderschutz in Niedersachsen steht mit den vielen Beratungs- und Unterstützungsangeboten weiter zur Verfügung. Auf der Website www.kinderschutz-niedersachsen.de sind die Angebote zu finden, die in Niedersachsen zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Krisensituationen vorgehalten werden.


Kinder- und Jugendhilfe



DIJUF: Umfangreicher Fragen- und Antwortkatalog zur Corona-Krise:

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat immer gravierendere Auswirkungen auf alle Bereiche unserer Gesellschaft und wirft auch in der Kinder- und Jugendhilfe neue Fragen auf. Wir als DIJuF möchten die Jugendämter in dieser Phase nach unseren Möglichkeiten unterstützen.

Hier finden Sie ab sofort FAQs und Antworten zu den rechtlichen Fragen rund um die Auswirkungen der Verbreitung des neuartigen Coronavirus auf die Arbeit der Jugendämter sowie einen Materialpool, in dem hilfreiche Dokumente anderer Jugendämter (Mustervereinbarungen, Arbeitsanweisungen uÄ) veröffentlicht werden. Beides soll laufend aktualisiert werden. Findet sich eine Frage, die sich Ihnen stellt, dort jedoch nicht beantwortet worden ist, wenden Sie sich gerne an rechtsberatung@dijuf.de. Das DIJUF bemüht sich, diese so schnell wie möglich zu beantworten und einzustellen. Ebenso freut sich das DIJUF über Ihre Materialien, die Sie anderen Jugendämtern zur Verfügung stellen wollen: https://www.dijuf.de/Coronavirus-FAQ.html#shzeFAQ7


Covid-19: Erreichbarkeit von Kinderschutz-Einrichtungen und (Fach-)Beratungsstellen

Das Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung informiert auf der Seite http://www.kinderschutz-niedersachsen.de/?773E11E86410432C90DA8369EA11B383 , dass in Folge der aktuellen Entwicklung zur Eindämmung des Corona-Virus viele Beratungsstellen ihr Beratungsangebot verändern müssen. Sie sind dennoch für Fachkräfte, Eltern und Kinder zu erreichen, wie beispielsweise die Kinderschutz-Zentren, die Gewaltberatungsstellen oder die Fachberatungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen der Region und Landeshauptstadt Hannover sowie anderer Kommunen. Beratungen finden bis auf Weiteres überwiegend telefonisch oder online statt, gegebenenfalls mit Änderungen der Beratungszeiten.

In der Adressdatenbank unter dem o.g. Link sind über 200 Kinderschutz-Einrichtungen in Niedersachsen aufgelistet. Leider können aktuell die geänderten Öffnungs- und Beratungszeiten nicht alle überprüft werden. Bitte wenden Sie sich bei Beratungsbedarf und bei Kinderschutz-Fällen über die in der Adressdatenbank gelisteten Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail, Website mit aktuellen Hinweisen) an die Einrichtung.

Nummer gegen Kummer für überforderte Eltern und Kinder in Not
Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sind für alle Eltern eine Herausforderung und können Stress und Ängste auslösen. Veränderte Tagesstrukturen, Homeoffice ohne gesicherte Kinderbetreuung, finanzielle Engpässe und die Einschränkung der gewohnten Sozialkontakte - Oft hilft schon, darüber zu sprechen. Eltern, die sich in der aktuellen Situation überfordert oder in einer Erziehungsfrage hilflos fühlen, können sich an das Elterntelefon wenden: Unter T (0800) 111 0 550 bietet der Verein Nummer gegen Kummer ein kostenloses und anonymes Gesprächs-, Beratungs- und Informationsangebot.

Kinder und Jugendliche, die sich Sorgen machen, verängstigt oder traurig sind oder nicht mehr weiter wissen, können unter T (0800) 111 0 333 und unter T 116 111 (von überall in Europa) beim Kinder- und Jugendtelefon anrufen. Dort sitzen erwachsene oder jugendliche Beraterinnen und Berater am Telefon. Die Hotline ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr kostenlos zu erreichen. Außerdem gibt es auf www.nummergegenkummer.de eine Online-Beratung.


Mehrsprachige Informationen zum Coronavirus

Das Ethno-medizinische Zentrum e.V. stellt im Rahmen des Gesundheitsprojekts MiMi auf seiner Website mehrsprachige Informationen zum Coronavirus zur Verfügung. Sie sind eine Hilfe für Beratungsstellen und Fachkräfte der Elternarbeit, die mit Eltern oder Familien mit Migrationshintergrund über den Schutz vor der Infektionskrankheit sprechen möchten. Die Informationen stehen in 15 Sprachen zur Verfügung, siehe: http://www.kinderschutz-niedersachsen.de/?D32375E26F6E482C9BD2AF07B9A876D2




Frühkindliche Bildung

Basisinformationen zu COVID- 19 (Corona) - Fragen und Antworten zu Einrichtungsschließung und Notbetreuung für Kindertageseinrichtungen Weiterlesen


Hinweise zum Masernschutzgesetz in Kindertageseinrichtungen und Schulen

Zum 01.03.2020 ist das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz) in Kraft getreten. Informationen und Hinweise zur Umsetzung des Masernschutzgesetzes finden Sie unter dem angegebenen Link:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/hinweise_zur_masernimpfung/hinweise-zum-masernschutzgesetz-185968.html



Hilfen zur Erziehung

Sonderregelung zur Unterbringung, Versorgung und Betreuung in Einrichtungen nach § 45 Abs. 1 und § 48a Abs. 1 SGB VIII bei ärztlich festgestellten Verdachts- und Erkrankungsfällen Covid – 19 (Corona Virus) Weiterlesen


Kinder- und Jugendarbeit und Jugendpolitik, Jugendsozialarbeit

Corona –Pandemie – Lösungen zu aktuellen Fragestellungen

Das Landesjugendamt informiert freie und öffentliche Träger der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendschutz, Kinderschutz.Weiterlesen



Corona – Folgen: Aufruf der BAG OKJE zur Beteiligung an zwei Diskussionsplattformen zur Offen Kinder- und Jugendarbeit

Der Corona-Virus zwingt die Offene Kinder- und Jugendarbeit zur Schließung der Einrichtungen und der Absage von zahlreichen Maßnahmen und Angeboten. Die BAG OKJE bietet in diesen Zeiten die Möglichkeit zum Informationsaustausch und zur Diskussion an. Weiterlesen


Covid 19 (Corona Krise) Digitalisierung in der Kinder- und Jugendarbeit notwendiger denn je – Chancen, Impulse und Ideen

Wie kann die Jugendarbeit in Zeiten der aktuellen Kontaktverbote wirken? Weiterlesen



Vormundschaft und Pflegschaft

Die Internetseite des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft e.V. ist nun online. Weiterlesen


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Rechtliches


Masernschutzgesetz
Das Masernschutzgesetz tritt zum 01.03.2020 in Kraft. Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe sind von den neuen Regelungen betroffen. Weiterlesen




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Fortbildungen und Veranstaltungen


Aktueller Hinweis zu Fortbildungen und sonstigen Veranstaltungen des Landesjugendamtes:

Aufgrund der im Zuge der Corona-Krise zu veranlassenden Maßnahmen zum Schutz der Referent*innen und Teilnehmenden mussten zunächst ALLE VERANSTALTUNGEN BIS ZUM 30.04.2020 ABGESAGT werden. Darüber hinaus können leider noch keine weiteren Prognosen abgegeben werden, wie mit den Angeboten ab Mai 2020 zu verfahren ist. Hier muss auch seitens des Landesjugendamtes die Entwicklung sowie die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgewartet werden. Wir bitten um Verständnis!




Berufliche Weiterbildung Fachkraft Sexuelle Gewalt

Am 22.Juni 2020 beginnt das 1. Modul der Weiterbildung zur Fachkraft Sexuelle Gewalt in Papenburg. Die Weiterbildung beinhaltet 4 Module von Juni bis November 2020. Für die Weiterbildung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V. gibt es noch freie Plätze. Weiterlesen

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QR-Code zur Homepage des Landesjugendamtes
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