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Förderung von Senioren- und Pflegestützpunkten Niedersachsen (SPN)

Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen (SPN)

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration strebt seit Anfang 2014 eine Fortentwicklung der kommunalen seniorenpolitischen Beratungsstrukturen nach Auslaufen der Landesförderung für die Seniorenservicebüros Niedersachsen (SSB) sowie eine Zusammenführung der Aufgaben mit den Pflegestützpunkten (PSP) an.

Zweck der Förderung ist die Ermöglichung eines leichteren Zugangs zu Serviceangeboten sowie die Koordinierung und transparente Gestaltung des Beratungs- und Hilfsangebots vor Ort für ältere Menschen, um

  • ihre Lebensqualität zu verbessern,
  • einen langen Verbleib in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und
  • bedarfsgerechte Unterstützungsleistungen zu erbringen.

Durch die Fusion der ehemaligen SSBs und PSP und der damit einhergehenden Gründung der SPN ist eine neutrale Beratung für Seniorinnen und Senioren bzw. an Pflegeberatung interessierter Menschen „aus einer Hand“ entstanden.

Insgesamt können 48 Beratungsstellen gefördert werden.

Zuwendungsempfänger sind in der Regel die Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die Stadt Göttingen. Durch eine Kooperationsvereinbarung wird eine Übertragung der Gesamtaufgabe bzw. von Teilaufgaben an einen Letztempfänger ermöglicht. Letztempfänger sind kreis- oder regionsangehörige Gemeinden oder gemeinnützige rechtsfähige Personenvereinigungen des privaten Rechts. Mit ausdrücklichem Einverständnis des Landkreises kann auch eine kreisangehörige Gemeinde, kreisangehörige Stadt oder ein freier Träger direkter Zuwendungsempfänger werden, wenn sichergestellt ist, dass die beschriebenen Aufgaben für das gesamte Kreisgebiet wahrgenommen werden. Entsprechendes gilt auch für kreisfreie Städte in Zusammenarbeit mit freien Trägern. Die Trägerschaft liegt beim Zuwendungsempfänger.

Das Land fördert jeden Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen richtlinienbasiert mit bis zu 40.000,- Euro jährlich. Zu beachten ist, dass sich die Kommune mit mindestens 30% an den zuwendungsfähigen Ausgaben zu beteiligen hat. Für Kommunen, die im Jahr der Antragstellung Bedarfszuweisungen erhalten, reduziert sich die Eigenbeteiligung auf 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Zuschuss je Zuwendungsempfänger, der an dem Qualifizierungsprogramm DUO teilnimmt, beträgt bis zu 6.000 € pro Jahr (Bei 48 Beratungsstellen wären dies zusätzliche 288.000 €). Die Qualifizierungsmaßnahme DUO soll ehrenamtlich engagierten Personen jene Kompetenzen vermitteln, die erforderlich sind, um Seniorinnen und Senioren im Alltag unterstützen und begleiten zu können. Zuwendungsempfänger für diese Maßnahme ist die Freiwilligenakademie Niedersachsen e.V. Bei Bedarf haben sich die Kommunen an Diese zu wenden.

Unter anderem sind im SPN folgende Angebots- und Aufgabenbereiche abzudecken:

· Neutrale Beratung und Information zu den spezialisierten Beratungs- und Hilfsangeboten vor Ort, im Bereich des Pflegestützpunkts auch zu vorpflegerischen und pflegerischen Angeboten,

· Beratung über ehrenamtliche Angebote und Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements,

· Informationen über Veranstaltungen und Aktivitäten für ältere Menschen.

Sicherzustellen sind dabei Mindestöffnungszeiten im Gesamtumfang von durchschnittlich zehn Stunden pro Woche, persönliche Beratung ohne vorherige Terminvereinbarung sowie Telefon- und E-Mail-Beratung.

Ansprechpartner:

Herr Meyer
Email: Tobias.Meyer@ls.niedersachsen.de
Tel.: 0541-5845/427

Mit Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung zum 25.05.2018 hat das Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie seine Datenschutzerklärung erneuert https://soziales.niedersachsen.de/wir_ueber_uns/impressum/impressum-277.html.
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